
Geboren in Lauenburg/Elbe, lebt und arbeitet sie in Hamburg. Ihre Hauptthemen,
die sie immer wieder berühren, sind Gemeinsamkeit, Symbiose und Friedlichkeit.
Die Formen die sie schafft, sind immer Abstraktionen, aber sie sind nie gegenstandslos.
Es wird von der äußeren Natur etwas weggenommen, dafür aber vieles von der
inneren Natur hinzugefügt.
Sie sucht immer den reflektierenden Gedanken, wie Marcel Proust schreibt: "Die
Schönheit liegt hinter den Dingen, sie liegt nicht an der Oberfläche."
Diesen Gedanken verstärkt Edith Breckwoldt durch ihre Titel. Sie sollen das
Kunstwerk nicht erläutern, sondern sind eine Zugabe. Diese Titel verdeutlichen
ihre Suche nach der geistigen Verbindung über das Kunstwerk zu seinem Betrachter.
"Kunst ist für mich ein Widerhall von Gefühlen, die nach außen dringen.
Wie guter Wein der, wenn er die richtige Reife hat, nach außen drängt und
genossen werden will."